Deine Augen

Ihre Augen sind aussen blau und innen grün – aber da wärt Ihr auch selbst drauf gekommen, oder?

Im blauen Meer grüne Inseln

in grünen Inseln ein schwarzes Loch

tief wie das Meer, tiefer noch

doch nicht so leer


in dunkler Tiefe helles Herz

in Deinem Herz die wahre Liebe

gross wie das Meer, grösser noch

doch, ich lieb Dich sehr

Veröffentlicht in: on 14. Juni 2009 at 15:20 Kommentar schreiben

Am Ziel

Für meinen Großvater, der die meisten seiner 90 Lebensjahre mit Gott und zu Gott gegangen ist.

Ein Leben lang gelaufen

Alles dafür eingesetzt

Immer auf dem Weg geblieben

Vielleicht gestolpert, gefallen

Doch immer wieder aufgerichtet

Angetrieben von der Hoffnung

Gestärkt durch die Liebe

Im Glauben an den Sieg

Gewonnen.

Veröffentlicht in: on 3. Mai 2009 at 16:15 Kommentar schreiben

Immanuel

Du liebst – mich
Du kommst – zu mir
Du trauerst – um mich
Du leidest – mit mir
Du stirbst – für mich
Ich lebe – durch Dich
ich gehe – mit Dir

Veröffentlicht in: on 8. April 2009 at 23:01 Kommentar schreiben

Ich bin

Eine Identitätskrise hat er gewiss nicht: Auf die Frage “Wer bist du?” folgt die selbstbewußte Antwort: “Ich bin.”  (2.Mose 3) Und ich? Ich bin auch. Durch IHN, nicht durch meine Arbeit, meine Kraft, meine Intelligenz, meinen Kontostand oder was auch immer.

ich bin ewig
ich bin allmächtig
ich bin heilig
ich bin gerecht

ich bin der Schöpfer
ich bin der Herrscher
ich bin der Richter
ich bin der Vollender

ich bin die Wahrheit
ich bin die Liebe
ich bin das Heil
ich bin der Trost

Du bist mein Kind.

Veröffentlicht in: on 12. März 2009 at 23:46 Kommentare (1)

Winter

Leider scheint die sonnige Zeit vorbei zu sein, und der Winter zeigt seine unschöne Seite. Ich kann mich nicht entscheiden, zu welcher Kategorie dieses Gedicht am besten passt, deshalb sind es mehrere. So könnt ihr entscheiden, ob es gerade Eure Gottesbeziehung, die Sehnsucht nach einem Partner oder doch nur den Wetterbericht wiederspiegelt. Ist übrigens auch ein Klassiker – der März `02 muss besonders grau gewesen sein…

Grau ist der Himmel.
Grau ist der schmutzige Schnee.
Grau sind die Wälder.
Grau ist das Gras.

Grau ist der Aufgang der Sonne.
Grau ist ihr Untergang.
Grau steht der Mond am Himmel.
Grau ziehen die Wolken.

Grau sind die Gesichter.
Grau sind die Gedanken dahinter.
Grau sind meine Gefühle.
Grau ist der Winter.

Wo ist das strahlende Blau?
Wo ist das duftende Weiß?
Wo ist das saftige Grün?
Wo sind die blühenden Farben?

Wo ist das wärmende Gelb?
Wo ist das leuchtende Rot?
Wo ist das helle Licht?
Wo ist eine Lücke im Grau?

Wo ist das Lachen?
Wo sind heitere Gedanken?
Wo ist das Glück?
Wo ist der Frühling?

Wo bist Du?

Veröffentlicht in: on 18. Januar 2009 at 21:36 Kommentar schreiben

Zoom Zoom

Was soll ich hierzu sagen? Bin ich nicht Ingenieur geworden, weil ich eine Leidenschaft für Maschinen habe? Ist nicht das Auto sowieso “des Deutschen liebstes Kind”? Und sollte ich dann nicht dem “Kind” einen Namen geben, statt eines unpersönlichen Kürzels wie MX-5? Und wieso nicht über etwas, was man mag, auch ein Gedicht schreiben?

Freiheit
zu flüchten
vor dem Alltag
in ein kleines Abenteuer
fahren

Schönheit
schwarz glänzend
in der Sonne
durch die Landschaft gleitend
sehen

Offenheit
zum Himmel
über meinem Kopf
den Wind, die Sonne
fühlen

Freude
am Fahren
die Welt sehen
die Luft zu fühlen
Alouette

Veröffentlicht in: on 3. Januar 2009 at 1:03 Kommentar schreiben

Feuerwerk

Vielen Dank an Xavier Naidoo und Rita für die Inspiration.

Du leuchtest heller als alle Sterne
Mit Deinem Licht zerreißt Du die Dunkelheit
Gegen Deine Farben verblassen alle Blumen
Deine Schönheit verdient alle Aufmerksamkeit
Für einen Augenblick ist alles vergessen
In Deinem Moment steht die Zeit
Der Augenblick zieht vorüber, der Moment vergeht
Du bleibst ein Gedanke, ein Gefühl, ein Wunsch für die Ewigkeit

Veröffentlicht in: on 31. Dezember 2008 at 17:16 Kommentar schreiben

Weihnachten

gekommen
zur Welt
um zu lieben

geboren
in Armut
statt zu triumphieren

gelebt
zu dienen
statt zu herrschen

gesprochen
zu heilen
statt zu zerstören

gestorben
zu vergeben
statt zu richten

gekommen
zu Dir
um zu lieben

Warum noch ein Weihnachtsgedicht? Weil das erste vom letzten Jahr ist…

Veröffentlicht in: on 22. Dezember 2008 at 21:28 Kommentar schreiben

Weihnachtsgedicht

Silber glitzert Schnee im Mondlicht

Freude strahlt aus dem Gesicht

Der Duft von Marzipan, Lebkuchen

Verwandte kommen zum Besuchen

Geschenke mit viel Lieb‘ verpackt

Nüsse werden auch geknackt

Glocken klingen, Lieder singen

Alles soll heut‘ Stimmung bringen

In der Kirche Krippenspiel

Fried‘ und Freude ist das Ziel

Alles ist so schön gemacht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Einsam in der heil’gen Nacht

Verkehr hat Schnee zu Matsch gemacht

Allein zu Haus‘ mit ein paar Kerzen

Doch Finsternis statt Licht im Herzen

Niemand hat ´nen Brief geschrieben

Verlassen, ohne alle Lieben

Ein Weihnachtslied im Radio

Abgestellt, macht auch nicht froh

Nicht ganz alleine, das wär‘ nett

Doch Weinen hört heut‘ nur das Bett

Das Fest der Liebe – nichts gebracht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Gottes Plan zur Menschenrettung

Er selbst zahlt meine Schuldenquittung

Steigt herab in unsere Welt

Als ein Kind statt als ein Held

Lebt als Mensch ganz voller Liebe

Bekommt statt Ehrerbietung Hiebe

Auferstanden nach dem Sterben

Damit das Himmelreich wir erben

Jetzt bin ich nicht mehr allein

Denn Gott will immer bei mir sein

Als Torheit abgelehnt, verlacht

Doch an das wird heut‘ gedacht

Veröffentlicht in: on 6. Dezember 2008 at 11:16 Kommentare (2)

weg

Solche Gedanken hat jeder mal“, sagt eine Freundin über diesen Text. Mir kommen sie vor allem, wenn ich von Menschen und mir selbst enttäuscht bin. In solchen Momenten ist das, was mir hilft, die Gegenwart einer Person, die mich wirklich kennt und liebt. In einsamen Momenten ist das Gott, aber da sind auch andere Menschen, Freunde und Geschwister – Gott hat sie uns zur Seite gestellt, und dafür bin ich immer wieder dankbar.

Manchmal wünsche ich mir, ich könnte alles hinter mir lassen,

Mich in ein schnelles Auto setzen und bis zum Ende der Straßen fahren,

Mit einem Flugzeug so hoch fliegen, dass ich den Grund nicht mehr sehe,

Auf einem Schiff dahin segeln, wo das Meer am einsamsten und endlosesten scheint.

Irgendwo neu anfangen, wo nichts mich daran erinnert, was mich festhält, was meine Seele belastet.

An einem Ort, wo ich alle meine Verletzungen, meine Sorgen und meine Fehler vergessen kann.

Ich wünsche mir, alleine zu sein, ohne meine Gedanken, ohne meine Gefühle.

Doch ich merke, dass es nicht geht,

Weil all das mit mir im Auto fährt,

Weil all das der Grund ist, auf dem ich stehe,

Weil die Einsamkeit das Fehlen der Liebe ist,

Und dann wünsche ich mir nur noch, zu Dir zu rennen,

Mich in Deiner Umarmung zu verlieren,

Meine Sorgen und Nöte in Deiner Liebe schmelzen zu sehen,

Meinen Kummer und meine Tränen an Deiner Schulter loszulassen,

Meine Wunden durch Deine Berührung zu heilen,

Mein gebrochenes Herz bei Dir zu flicken.

Und dann bist Du da.

Veröffentlicht in: on 10. August 2008 at 23:26 Kommentar schreiben