Who am I?

I may not be rich,
But I’m cared about by the one who owns the world.
I may not know the future,
But I’m guided by the one who knows everything.
I may not be strong,
But I’m guarded by the one who defeated death.
I may not be great,
But I’m empowered by the one who is the highest.
I may not be a saint,
But I’m sanctified by the one who died for me.
I may not be perfect,
But I’m loved by the one who is.

Nachtisch

Zutaten:
500ml Orangensaft
250g Quark
200g Schlagsahne
1 Pk. Vanillepuddingpulver
3 El. Zucker

Ladet Ihr Morgen ein zum Feste,
fehlt was Süßes für die Gäste,
schnell auf diese Seite sehen,
was Leck’res kann ganz einfach gehen:

Alles startet wie ein Pudding,
nur das uns die Milch wegging.
Stattdessen wir 6 Löffel Saft ausküren,
um Zucker und Pulver anzurühren.

Der Rest des Saftes wird gekocht,
der Duft dabei wird auch gemocht.
Ist’s am Kochen, wird’s sich gebühren,
die vorige Strophe einzurühren.

Hat sich alles schön verbunden,
kommt der Quark nun zu den Kunden.
Auch er lässt sich, ohne Allüren,
mit den anderen verrühren.

Ist nun alles abgekühlt,
die Sahne sich geschlagen fühlt.
Und steh’n die Gäste schon vor den Türen-
Moment, wir müssen sie noch unterrühren!

Welt

Was hat sie zu bieten? Nicht viel, zumindest nicht im Vergleich zu dem, was ich will, wonach ich mich im Innersten sehne.

Eine Wohnung, gefüllt mit allem Besitz
und doch leer
Ein Auto, dem Alltag zu entfliehen
und doch zurückzukommen
Musik, sich darin zu verlieren
und doch die Last zu behalten
Freunde, zu reden und zu feiern
und doch nichts zu sagen
Ein Kuss, sich danach zu sehnen
und doch nicht zu erfüllen
Eine Umarmung, zu lieben und zu schützen
und doch keine Sicherheit zu bieten

Nimm mich in Deinen Arm
gib mir Liebe und Geborgenheit
Richte meine Sehnsucht auf Dich,
gib mir Deine Fülle
Steh mir bei,
rede, was ich hören muss
Lass mich Dich finden
und nimm meine Schuld
Lass mich zu Dir fliehen
und zu mir zurückkehren
Wohne Du bei mir
und fülle mein Leben!

Licht

im Licht sehe ich
was im Dunkel verborgen ist
meine Flecken und Fehler
meine Fesseln
meinen Feind

im Licht erkenne ich
was das Dunkel verheimlicht
meine Sehnsucht
meine Gefühle
mein Herz

Im Licht finde ich
was ich im Dunkel suche
Deine Wahrheit
Deine Vergebung
Deine Liebe

Weinen

Wie lang hab ich geweint?

Die Zeit, die so endlos scheint,

so sinnlos und leer,

wie wasserloses Meer.

Ich will es mit meinen Tränen füllen,

die Leere mit ihnen wegspülen.

Ich hab mich dir versprochen,

du hast mein Herz gebrochen.

Doch was soll die leere Hülle,

ohne deiner Liebe Fülle?

Das Ende war ein großes Beben,

am Ende ist mein Leben.

Ich will nicht mehr von Vorn anfangen,

ich will zurück zu dir gelangen.

Schuld

Aus der Tiefe rufe ich zu Dir

ich bin mir meiner Schuld bewusst

sie lastet auf mir wie Blei

wie eine Krankheit zerstört sie mich

Ich ertrinke in meiner eigenen Grube

gefüllt mit den Tränen über meine Sünde

Was mich von Dir trennt

trennt mich von mir selbst

Von mir selbst getrennt

bin ich alleine

ich finde keine Ruhe

ich suche Deinen Frieden

Vergib mir!

Deine Augen

Ihre Augen sind aussen blau und innen grün – aber da wärt Ihr auch selbst drauf gekommen, oder?

Im blauen Meer grüne Inseln

in grünen Inseln ein schwarzes Loch

tief wie das Meer, tiefer noch

doch nicht so leer


in dunkler Tiefe helles Herz

in Deinem Herz die wahre Liebe

gross wie das Meer, grösser noch

doch, ich lieb Dich sehr

Am Ziel

Für meinen Großvater, der die meisten seiner 90 Lebensjahre mit Gott und zu Gott gegangen ist.

Ein Leben lang gelaufen

Alles dafür eingesetzt

Immer auf dem Weg geblieben

Vielleicht gestolpert, gefallen

Doch immer wieder aufgerichtet

Angetrieben von der Hoffnung

Gestärkt durch die Liebe

Im Glauben an den Sieg

Gewonnen.