Manchmal, wenn ich darüber nachdenke, woher ich komme, wie ich war (und bin) und wie weit mich Gott gebracht hat, wie sehr er mich verändert und womit er mich beschenkt, bin ich überwältigt. So, als ich am Ufer Stand, Schiffe beobachtete, die riesengroß den Hafen verlassen, um dann am Horizont doch nicht mehr als ein kleines Licht im tiefen Schwarz der Ostsee zu werden. Daher die erste Zeile. Plötzlich bin auch ich ganz klein. Allein verloren, aber von Gott geliebt, getragen und beschenkt.
Ein einsames Boot, verloren im Meer
Du gibst mir Land
Ein kaputter Krüppel, unfähig zu gehen
Du lässt mich tanzen
Ein armes Waisenkind, niemals geliebt
Du bist mir Vater und Mutter
Ein Versager, voll von Fehlern
Du schenkst den Sieg
Ein kranker Sünder, beladen mit Schuld
Du vergibst mir
Ein schwacher Mensch, bedrückt von Sorgen
Du lässt mich aufatmen
Ein kleines Etwas, vollkommen unbeachtet
Du stellst mich in die Mitte