Weihnachtsgedicht

Silber glitzert Schnee im Mondlicht

Freude strahlt aus dem Gesicht

Der Duft von Marzipan, Lebkuchen

Verwandte kommen zum Besuchen

Geschenke mit viel Lieb‘ verpackt

Nüsse werden auch geknackt

Glocken klingen, Lieder singen

Alles soll heut‘ Stimmung bringen

In der Kirche Krippenspiel

Fried‘ und Freude ist das Ziel

Alles ist so schön gemacht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Einsam in der heil’gen Nacht

Verkehr hat Schnee zu Matsch gemacht

Allein zu Haus‘ mit ein paar Kerzen

Doch Finsternis statt Licht im Herzen

Niemand hat ´nen Brief geschrieben

Verlassen, ohne alle Lieben

Ein Weihnachtslied im Radio

Abgestellt, macht auch nicht froh

Nicht ganz alleine, das wär‘ nett

Doch Weinen hört heut‘ nur das Bett

Das Fest der Liebe – nichts gebracht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Gottes Plan zur Menschenrettung

Er selbst zahlt meine Schuldenquittung

Steigt herab in unsere Welt

Als ein Kind statt als ein Held

Lebt als Mensch ganz voller Liebe

Bekommt statt Ehrerbietung Hiebe

Auferstanden nach dem Sterben

Damit das Himmelreich wir erben

Jetzt bin ich nicht mehr allein

Denn Gott will immer bei mir sein

Als Torheit abgelehnt, verlacht

Doch an das wird heut‘ gedacht

Veröffentlicht in: on 6. Dezember 2008 at 11:16 Kommentare (2)

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2 Kommentare Leave a comment.

  1. Hier auch noch ein nettes kleines Weihnachtsgedicht:
    http://www.literaturasyl.de/?p=848

    Ich hoffe, es gefällt. ;)

    Gruß

    AMUNO

    • Lustig, Dankeschön.
      (Streng genommen zu realistisch und auch nicht wirklich weihnachtlich, aber lachen tu ich trotzdem)


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