Winter

Leider scheint die sonnige Zeit vorbei zu sein, und der Winter zeigt seine unschöne Seite. Ich kann mich nicht entscheiden, zu welcher Kategorie dieses Gedicht am besten passt, deshalb sind es mehrere. So könnt ihr entscheiden, ob es gerade Eure Gottesbeziehung, die Sehnsucht nach einem Partner oder doch nur den Wetterbericht wiederspiegelt. Ist übrigens auch ein Klassiker – der März `02 muss besonders grau gewesen sein…

Grau ist der Himmel.
Grau ist der schmutzige Schnee.
Grau sind die Wälder.
Grau ist das Gras.

Grau ist der Aufgang der Sonne.
Grau ist ihr Untergang.
Grau steht der Mond am Himmel.
Grau ziehen die Wolken.

Grau sind die Gesichter.
Grau sind die Gedanken dahinter.
Grau sind meine Gefühle.
Grau ist der Winter.

Wo ist das strahlende Blau?
Wo ist das duftende Weiß?
Wo ist das saftige Grün?
Wo sind die blühenden Farben?

Wo ist das wärmende Gelb?
Wo ist das leuchtende Rot?
Wo ist das helle Licht?
Wo ist eine Lücke im Grau?

Wo ist das Lachen?
Wo sind heitere Gedanken?
Wo ist das Glück?
Wo ist der Frühling?

Wo bist Du?

Veröffentlicht in:  on 18. Januar 2009 at 21:36 Kommentar schreiben

Zoom Zoom

Was soll ich hierzu sagen? Bin ich nicht Ingenieur geworden, weil ich eine Leidenschaft für Maschinen habe? Ist nicht das Auto sowieso „des Deutschen liebstes Kind“? Und sollte ich dann nicht dem „Kind“ einen Namen geben, statt eines unpersönlichen Kürzels wie MX-5? Und wieso nicht über etwas, was man mag, auch ein Gedicht schreiben?

Freiheit
zu flüchten
vor dem Alltag
in ein kleines Abenteuer
fahren

Schönheit
schwarz glänzend
in der Sonne
durch die Landschaft gleitend
sehen

Offenheit
zum Himmel
über meinem Kopf
den Wind, die Sonne
fühlen

Freude
am Fahren
die Welt sehen
die Luft zu fühlen
Alouette

Veröffentlicht in:  on 3. Januar 2009 at 1:03 Kommentar schreiben

Feuerwerk

Vielen Dank an Xavier Naidoo und Rita für die Inspiration.

Du leuchtest heller als alle Sterne
Mit Deinem Licht zerreißt Du die Dunkelheit
Gegen Deine Farben verblassen alle Blumen
Deine Schönheit verdient alle Aufmerksamkeit
Für einen Augenblick ist alles vergessen
In Deinem Moment steht die Zeit
Der Augenblick zieht vorüber, der Moment vergeht
Du bleibst ein Gedanke, ein Gefühl, ein Wunsch für die Ewigkeit

Veröffentlicht in:  on 31. Dezember 2008 at 17:16 Kommentar schreiben

Weihnachtsgedicht

Silber glitzert Schnee im Mondlicht

Freude strahlt aus dem Gesicht

Der Duft von Marzipan, Lebkuchen

Verwandte kommen zum Besuchen

Geschenke mit viel Lieb‘ verpackt

Nüsse werden auch geknackt

Glocken klingen, Lieder singen

Alles soll heut‘ Stimmung bringen

In der Kirche Krippenspiel

Fried‘ und Freude ist das Ziel

Alles ist so schön gemacht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Einsam in der heil’gen Nacht

Verkehr hat Schnee zu Matsch gemacht

Allein zu Haus‘ mit ein paar Kerzen

Doch Finsternis statt Licht im Herzen

Niemand hat ´nen Brief geschrieben

Verlassen, ohne alle Lieben

Ein Weihnachtslied im Radio

Abgestellt, macht auch nicht froh

Nicht ganz alleine, das wär‘ nett

Doch Weinen hört heut‘ nur das Bett

Das Fest der Liebe – nichts gebracht

Doch an was wird heut‘ gedacht?

-§-

Gottes Plan zur Menschenrettung

Er selbst zahlt meine Schuldenquittung

Steigt herab in unsere Welt

Als ein Kind statt als ein Held

Lebt als Mensch ganz voller Liebe

Bekommt statt Ehrerbietung Hiebe

Auferstanden nach dem Sterben

Damit das Himmelreich wir erben

Jetzt bin ich nicht mehr allein

Denn Gott will immer bei mir sein

Als Torheit abgelehnt, verlacht

Doch an das wird heut‘ gedacht

Veröffentlicht in:  on 6. Dezember 2008 at 11:16 Kommentare (2)

Radio

Und was macht man, wenn das Wetter schlecht ist? Man hört Radio, dann fühlt man sich auch gleich viel besser, oder?!?

You tell me that you are my friend.

You say you will be until the end.

You tell me that you care.

You say you will be there.

But I turn you off and you are gone.

I turn a switch and I’m alone.

-§-

You tell me that you love me.

You say everlasting it will be.

You tell me that you need me.

You say I should be with thee.

But I turn you off and you are gone.

I turn a switch and I’m alone.

-§-

You tell me you will take me everywhere.

You say salvation will be there.

You tell me you will stand by me.

You say where I am you will be.

But I turn you off and you are gone.

I turn a switch and I’m alone.

-§-

Could you take me to a place where I don’t need to fear the silence?

Could I talk to you like to my friends?

Could you understand my part?

Could you fill the emptiness in my heart?

I turn you off and you are gone.

I turn a switch and I’m alone.

Veröffentlicht in:  on 13. April 2008 at 18:44 Kommentar schreiben

Schnee und Blüte

Der April ist, was das Wetter angeht, ja bekanntlich etwas eigen. Und so kommt es dann vor, dass man merkwürdige Paare beobachtet: Gerade noch war es angenehm warm und sonnig, so dass die Blüten an den Bäumen ihre Knospen verlassen haben. Und am nächsten Tag sieht man den Schnee auf die Blüten fallen – er bleibt dort allerdings nicht lange, denn schon bald haben wir wieder strahlenden Sonnenschein. Vielleicht erzählt uns das Wetter hier eine tragische Liebesgeschichte?

Normalerweise begegnen sie einander nicht

doch heute seh ich sie zusammen

Die eine wie der Frühling

warm und sonnig

bunt und schön

Der andere wie Winter

kalt und nass

weiß und schwer

Nie würde sie ihn beachten

vielleicht einen Rest sehen

ein Häuflein in der Ecke

Selten sieht er sie

aus der Ecke heraus

während er schmilzt

Doch heute seh ich sie zusammen.

Er tanzt um sie

sieht ihre Schönheit

riecht ihren Duft

Er nähert sich ihr

berührt sie

legt seine Flocken auf sie

Vielleicht, wenn sie mich nahe sieht

Vielleicht, wenn sie meine Flocken betrachtet

Vielleicht, wenn sie meine Schönheit erkennt

dann kann ich bei ihr bleiben

denkt der Schnee

und schmilzt

Normalerweise begegnen sie einander nicht

doch heute sah ich sie zusammen

Veröffentlicht in:  on at 17:46 Kommentare (2)